Wärmebehandlung
Bei den
Härteverfahren unterscheidet man grundsätzlich zwischen einer martensitischen
Härtung und einer isothermalen Zwischenstufenvergütung.
Bei der isothermalen Zwischenstufenvergütung erfolgt nach der Erwärmung des
Werkstoffs, eine Abschreckung in einem Salzbad bei 320°C. Die Ringe werden für
eine bestimmte Zeit auf dieser Temperaturstufe gehalten bis in einer
Bainitumwandlung die gewünschten Festigkeitseigenschaften und Zähigkeitswerte
erreicht werden, danach wird der Werkstoff auf Raumtemperatur abgekühlt.
Dieses Verfahren hat gegenüber anderen Härteverfahren nachfolgende Vorteile:
• Geringere innere Spannungen, besserer Abbau von Spannungsspitzen
• Höhere Zähigkeitswerte und damit auch eine höhere Dauerfestigkeit
• Geringere Empfindlichkeit gegen Wasserstoffversprödung da ein Anlassvorgang
entfällt
• Geringerer Verzug infolge kleinerer Temperaturdifferenz
• Energie und Kosteneinsparung da der Anlassvorgang entfällt
Bei TransTechnology Brasil werden, bis auf wenige Ausnahmen, alle
Befestigungsteile durch isothermisches Umwandeln gehärtet.



